Konzeptionelle Schwerpunkte

Unsere Einrichtung im Stadtteil Wehrda ist umgeben von großen Wald- und Wiesenflächen. Ein Außengelände von ca. 1500 qm bietet Möglichkeiten für Spiele im Freien, Feste, Feiern und viele andere Aktionen. Der nahe Wald lädt zum gemeinsamen Spazierengehen, zu botanischen Erkundungen, zum Holzsammeln für Lager- und Laternenfeuer sowie zu allerlei Beobachtungen von Tieren ein.

Foto von Kinder auf der großen Rutsche
Auf der großen Rutsche

Unsere Gruppenräume, ausgestattet mit hellen, freundlichen Kindermöbeln, farbigen Anstrichen und vielem kindgerechtem Holzspielzeug, sind 50 qm groß. Hier haben die Kinder viel Raum zum Spiel, können in den Aktionsecken am Rollenspiel teilnehmen sowie intensiv bei dem uns für die Kinder sehr wichtigen Freispiel mittun. Nach Absprache mit den Erzieherinnen können die Kinder in Kleingruppen ohne eine Erzieherin die folgenden Orte aufsuchen:

  • die Spielplätze (von fast allen Gruppenräumen gelangt man durch direkte Außentüren auf die Spielplätze mit Sandkästen, Kletter- und Rutschgeräten),
  • den Multifunktionsraum. In diesem Raum finden Projekte, Kleingruppenarbeit und Spieltherapien statt.
  • die Flure (mit Bobby-Cars und anderen Fahrzeugen),
  • den Bewegungsraum (ca. 60 qm groß, mit Möglichkeiten zum Burgen- und Höhlenbauen sowie zum Spiel mit fast allen Turnmateralien),
  • den Snoezelenraum, der ihnen die Möglichkeit zum Rückzug aus der Großgruppe bietet; hier können sie in Ruhe Entspannungsmusik hören, im Bällchenbad spielen oder in der Schaukel zur Ruhe kommen.
  • Die Einrichtung einer Kinderbibliothek ist im Entstehen.

Wir vollziehen seit 1989 erfolgreich die Einzelintegration von Kindern mit besonderem Förderbedarf. Diese erhalten in Regelgruppen vielseitige Anregungen und können durch Vorbild und Nachahmung lernen. Regelgruppen mit Einzelintegration bieten nicht behinderten Kindern und deren Eltern die Möglichkeit, Ängste und Vorurteile abzubauen, sie lernen sich damit auseinander zu setzen und üben so ganz selbstverständlich Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme.

Unsere Einrichtung unterhält zu anderen Tageseinrichtungen sowie zur Grundschule am Ort intensive Kontakte. In einem Arbeitskreis Zusammenarbeit Kindertageseinrichtung / Grundschule werden Kontakte gefestigt und gemeinsame Ziele festgelegt. Durch Besuche mit Kindergruppen bei Polizei, Feuerwehr, Kliniken, Bahnhof, Post, Bauernhof und vieles mehr werden Außenkontakte aufgenommen und unsere Kinder erhalten einen Einblick in die Berufswelt der Erwachsenen.

Wir führen Elternarbeit durch, z.B. durch Elternabende, an denen die Möglichkeit besteht Themen vorzustellen, Wünsche und Kritik zu äußern, Erfahrungen auszutauschen sowie Referenten einzuladen. Gespräche mit Eltern sind nach Absprache möglich, Tür- und Angelgespräche finden täglich statt. Entwicklungsgespräche werden 2x pro Jahr gemeinsam mit Eltern und bei Bedarf mit Therapeuten durchgeführt.

Zu Beginn eines jeden Kindergartenjahres wird in allen Gruppen der Elternbeirat gewählt, der sich für Kinder, Erzieherinnen und Eltern einsetzt und dies auch gegenüber dem Träger dokumentiert. Der Elternbeirat startet außerdem zusätzliche Aktivitäten, wie z.B. die Organisation eines Herbstfestes, eines Flohmarktes u. a.

Seit 2005 gibt es einen Förderverein, der die Einrichtung auch finanziell unterstützt. Im Jahr zuvor wurde der Arbeitskreis „Qualitätsentwicklung in der Tageseinrichtung“, in dem Eltern und Erzieherinnen sich gemeinsam um die Veränderungen / Verbesserungen in der täglichen pädagogischen Arbeit kümmern, gegründet.